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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN VON ALF LECHNER


Alf Lechner. Estate.

22. Juni 2019 - 31. August 2019

Galerie Nagel Draxler
Weydingerstr. 2/4
10178 Berlin
&
Nagel Draxler Kabinett
Rosa-Luxemburg-Str. 33
10138 Berlin

In der Philosophie der 80er Jahre gab es, ausgehend von dem entscheidenden Kapitel in Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft, einen ausgeprägten Diskurs um die "Theorien des Erhabenen". Das Erhabene meint darin nicht das gesellschaftlich schlecht ausbalancierte hierarchisch Elitäre. Es beschreibt einen Moment der Überwältigung der Wahrnehmung angesichts starker Sinneseindrücke bei gleichzeitiger Selbstwahrnehmung des Erlebten. Und liefert damit nicht mehr und nicht weniger als die Definition von ästhetischer Erfahrung.

Alf Lechner sagte, ihn interessiere das Einfache, denn das Einfache, das wussten auch Beckett und Thomas Bernhard, ist hoch komplex. Würfelschnitte, Flächen, Kuben, Quader. Aufgefaltet, eingeklappt, geschichtet, verdichtet. Die Oberflächen von Lechners Skulpturen sind meist bestimmt durch die Vorgänge der industriellen Verarbeitung des Werkstoffes Stahl und seine physikalischen Eigenschaften. Kein prätentiöses Gemache, sondern Respekt vor und libidinöse Aufladung des Realen. Nicht Leistung, sondern Kraft. Deshalb sind bei Lechner die meisten und vor allem die ganz großen Werke massives Material. Ihr Volumen ist Stahlvolumen, nicht Raumvolumen. Die in ihnen gespeicherte Energie ist auf nichts gerichtet. Sie ist reiner Widerstand. Ihre sprichwörtliche Unverrückbarkeit ist das Verrückte an ihnen und macht die Begegnung mit ihnen zu einer (ästhetischen) Erfahrung. - Saskia Draxler

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