LECHNER MUSEUM


LECHNER MUSEUM in INGOLSTADT


> Mehr ....


LECHNER
SKULPTURENPARK


LECHNER SKULPTURENPARK

> Mehr ...

LECHNER STIFTUNG

LECHNER STIFTUNG

 

> Mehr ...

LECHNER WERKE


BIOGRAPHIE

WERKVERZEICHNIS


> Mehr ...

ÜBER DEN SKULPTURENPARK

SKULPTURENPARK
no-img
SKULPTURENPARK
no-img

Das umfangreiche skulpturale und zeichnerische Oeuvre Alf Lechners ist an zwei unterschiedlichen Plätzen öffentlich zugänglich:


Lechner Museum, Ingolstadt
Lechner Skulpturenpark, Obereichstätt

Im Lechner Skulpturen Park sind ebenso zu sehen:

Ausstellungshalle mit sechs monumentalen Skulpturen

Glashaus mit einer Werksinstallation

Papierhaus mit wechselnden Ausstellungen aus dem grafischen Werk

 

An keinem anderen Ort kann man so eindrucksvoll in den künstlerischen Kosmos Alf Lechners eintauchen wie im Lechner Skulpturenpark in Obereichstätt. Als sich Ende der 1990er Jahre die Gelegenheit ergab, im malerisch schönen Altmühltal das Gelände eines ehemals Königlich Bayerischen Eisenhüttenwerks (Ersmals urkundlich erwähnt im Jahre 1411) mit angeschlossenem Steinbruch aus Jura-Kalkstein zu erwerben, zögerte der Künstler und seine Frau Camilla nicht. Sie erwarben die 23.000 Quadratmeter große, aufgelassene Anlage und restaurierten den gesamten Komplex mit seinen diversen stillgelegten Hallen und Gebäuden. Die Architektur der Gebäude ist aus den 1830er Jahren und steht unter Denkmalschutz. Hier verwirklichte er seine Wunsch, die meterhohen Stahlskulpturen wie in einem Museum unter freiem Himmel aufzustellen. Tonnenschwere, rostüberzogene Skulpturen stehen heute auf den terrassenförmig angeordneten steinernen Plateaus vor der dramatischen Kulisse der Felswand des Steinbruchs. Im April 2013 wurde auf dem Areal zusätzlich eine große Ausstellungshalle für Skulpturen eröffnet. Die Ausstellungshalle ist Deutschlands größte, in Privatbesitz befindliche Halle. Die Bodenfestigkeit der Halle ist so angelegt, dass sie pro Quadratmeter 100 Tonnen Gewicht tragen kann. Eine Voraussetzung, um die Skulpturen Lechners im Innenraum erlebbar zu machen.. Vergleichbare Verhältnisse finden sich nur in der Tate Modern in London oder im Guggenheim Museum in Bilbao. Entsprechend anerkennend sind die Kommentare der Fachwelt. „Das ist Weltklasse“, urteilt der Münchner Galerist Walter Storms.

Auf einem der oberen Plateaus des Skulpturenparks steht das sogenannte Glashaus (ehemalige Modellwerkstatt der Giesserei). Darin installiert ist heute die singuläre Arbeit Geteilte Zeitteilung, bestehend aus 28 Stelen zu je einer Tonne schwer. Um Lechners  graphisches Werk in fokussierten Ausstellungen präsentieren zu können wurde ein ehemaliger Kuhstall und Heuboden in das sogenannte Papierhaus umgebaut.  Lechners Ehefrau Camilla betreut das grafische Werk Alf Lechners mit großer Fürsorge und gestaltet die Ausstellungen im Papierhaus.

 

Seit September 2001 hat Alf Lechner mit seiner Frau Camilla in Obereichstätt gelebt und gearbeitet. Es ist nun die Aufgabe der Alf Lechner Stiftung gemäss Ihrer Statueten, das Werk Lechners zu bewahren, zu pflegen und und einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.

Die  Besichtigung des Lechner Skulpturenparks, der Wechselausstellung im Papierhaus und der Ausstellungshalle ist aus Sicherheitsgründen ausschließlich im Rahmen von Führungen möglich.

Lechner Skulpturenpark Obereichstätt - Raum für Giganten aus Stahl

Alf Lechner hinterlässt ein imposantes Werk, das die räumlichen und statischen Kapazitäten und Dimensionen von Museen und Galerien in der Regel sprengt. Seine Plastiken wiegen zum Teil über 150 Tonnen. Viele seiner mehr als 800 Skulpturen fanden ihren Platz im öffentlichen Raum. Auf der Freifläche vor der Alten Pinakothek in München steht beispielsweise seine 1996 entstandene Plastik Zueinander. Über 70 seiner größten Werke machte Alf Lechner bereits zu Lebzeiten in seinem Skulpturenpark Obereichstätt im malerisch schönen Altmühltal der Öffentlichkeit zugänglich. Dieses außergewöhnliche Museum unter freiem Himmel befindet sich auf dem 23.000 Quadratmeter großen Areal eines ehemals königlich Bayerischen Eisenhüttenwerks und Eisengießerei mit dazugehörigem Steinbruch. Lechner erwarb das Gelände in den 1990er Jahren und richtete hier sowohl ein Wohnhaus als auch Atelier und Werkstätten ein. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb die Atmosphäre dort als ein Kräftemessen der rostroten Stahlplastiken vor schroffen, kalkigen Felswänden. Daniel McLaughlin hat die Skulpturen für die Sommersaison 2017 zum Teil neu arrangiert.

Auf dem weitflächigen Parcours gelangt man auf einem der oberen Plateaus zum Glashaus, in dem die Stelen-Installation Geteilte Zeitteilung ihren Platz gefunden hat. Hierin sind 28 Stelen zu sehen von knapp zwei Metern Höhe und jeweils einer Tonne Gewicht, abgeflammt, gesägt und zu einer Raumfüllenden Installation komponiert. Ein Ort meditativer Stille und Konzentration. Zudem wurde im Jahr 2013 die große Ausstellungshalle eröffnet, die größte in Privatbesitz befindliche Ausstellungshalle für Skulptur Deutschlands, die von den Dimensionen lediglich mit der Turbinenhalle der Tate Modern in London oder dem Guggenheim Museum in Bilbao vergleichbar ist.

Druck und Gegendruck: Die Editionen im Papierhaus im Skulpturenpark Obereichstätt

Alf Lechner Editionen 1982 - 2000

Lechner war Zeit seines Lebens ein virtuoser Zeichner. Etwa 4.500 Zeichnungen und mehrere druckgraphische Mappenwerke hat er hinterlassen. Das Papierhaus auf dem Gelände in Obereichstätt widmet sich ganz Lechners zeichnerischem Werk. Hier werden in regelmäßig wechselnden Ausstellungen Zeichnungen unterschiedlicher Schaffensphasen des Künstlers präsentiert. Diesen Sommer werden die wichtigsten Editionen von Alf Lechner aus den Jahren 1982 bis 2000 sowie Radierungen aus dem Jahr 1995 ausgestellt. Hinzu kommen die Skulpturen-Editionen Kleine Würfelkanten-Substraktion (1991) und klein stabilisiert groß (2014).

Lechners Auseinandersetzungen mit geometrischen Grundformen, die sich aus dem Quadrat entwickeln sind Kern der Edition, die anlässlich der Eröffnung des Lechner Museums in Ingolstadt im Jahr 2000 sowie die von der Münchner Galerie Walser 1982 herausgegebene Grafik-Mappe. In den 1990er Jahren beschäftigte sich Lechner verstärkt mit dem Verhältnis zwischen Kreis bzw. Rundungen und geraden, linearen Schnitten. Seine, sich scheinbar wiegende Skulptur Kreisteilung von 1999 ist dafür ein beredtes Beispiel. Arbeiten wie diese fanden auch zeichnerisch ihren Niederschlag, wie die Editionen Kreisflächige Auflösungen von 1999 sowie eine Reihe kleinformatiger Blätter von 1993 zeigen. Dass Alf Lechner nicht nur als Bildhauer experimentell gedacht hat, hält uns eine Serie von Radierungen  aus dem Jahr 1993 vor Augen. Mit Schleifscheiben hat der damals fast 70-jährige seine Linien-Gebilde und Formen virtuos auf die Druckplatten gebannt und damit der Druckgraphik eine neue Dimension abgerungen. Alf Lechners Ehefrau Camilla, betreut das grafische Werk Alf Lechners mit großer Fürsorge und gestaltet die Ausstellungen im Papierhaus.

  

  


Ort und Anschrift Skulpturenpark

Alf Lechner Stiftung
und Skulpturenpark
Allee 3
91795 Obereichstätt
Deutschland